Hauptschule Dissen

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Gütesiegel für die Hauptschule Dissen (2010) 

 

 Artikel in der NOZ am 24.11.2010

Vorreiterrolle in der Region

Gütesiegel für die Hauptschule Dissen

Stolz nahm Schulleiter Joseph Schwöppe (Mitte) das Gütesiegel von Johann Minneker (rechts) entgegen, dabei Dezernent Jürgen Thoms. Foto: Achim Köpp

ak Dissen. „Diese Schule lebt.“ Fünf Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst spendete Johann Minneker seiner früheren Wirkungsstätte als Rektor der Dissener Hauptschule ein großes Lob: Als Jurymitglied der Bewertungskommission überreichte er seinem Nachfolger Joseph Schwöppe das Gütesiegel Weser-Ems „Startklar für den Beruf“.
Nach 2001 und 2006 hatte sich die Hauptschule Dissen an der Aktion „Startklar für den Beruf - Weser-Ems macht Schule“ mit einer ausführlichen Dokumentation zum dritten Mal beteiligt und erhielt auch zum dritten Mal das Gütesiegel. „Aus eigenem Antrieb heraus hat sich die Schule darüber Gedanken gemacht, wie die Schüler auf das spätere Leben vorbereitet werden mit dem Erfolg, dass nun das Gütesiegel erneut verliehen wird. Die Kommission entschied: Das war sehr gut“, meinte Minneker.
Nach der Anmeldung im Mai und Abgabe einer ausführlichen Dokumentation Anfang Oktober folgte der Besuch der Kommission am 29. Oktober mit dem Ergebnis der Verleihung: Schwöppe dankte allen für die intensive Mitarbeit: „Dieses Gütesiegel haben alle gewonnen, Schüler, Lehrer, Schulmitarbeiter, Eltern, Schulträger und auch Sponsoren.“
„Es ist ein ganz erhebendes Gefühl für mich, hier zu stehen“, gestand Jürgen Thoms. Der Dezernent der Landesschulbehörde aus Osnabrück war wie Minneker Pädagoge an der Hauptschule und berichtete nun als Kommissionsmitglied über die Entscheidung zur Verleihung. „Berufsorientierung auf hohem Niveau hat hier Tradition, denn man hat sich hier mit dem Thema bereits beschäftigt, als für viele andere Schulen dieser Bereich noch nicht als Arbeitsfeld angenommen worden war.“
„Lange Jahre haben Sie die Vorreiterrolle eingenommen und sind Vorbild für ein gelungenes Konzept Berufsorientierung in dieser Region und weit darüber hinaus gewesen,“ betonte Thoms.
Die Hauptschule Dissen sei eine Schule, die in ganz besonderem Maße dafür sorge, dass Schüler in einem Beruf Fuß fassen können. Das sei in heutiger Zeit ganz besonders wichtig. Bürgermeister Georg Majerski gratulierte der Schule. Sie sei in Sachen berufsvorbereitende Aktivitäten weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt.
Für besondere Verdienste um die Sicherung der Ausbildungsfähigkeit junger Menschen“ steht auf einer Urkunde, die bei der Gütesiegelvergabe auch einem der vielen Kooperationspartner verliehen wurde, die den Weg der Hauptschule positiv begleiten: Für die Homann Lebensmittelwerke Dissen nahm Ausbildungsleiterin Ilka Höllmer die Ehrung entgegen.

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(aufgrund der Dateigröße kann das etwas länger dauern...)

 

Gütesiegel für die Hauptschule Dissen (2006) 

 Am 11.11.2006 berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung über die Verleihung des Gütesiegels 2006:

Neue Schulen mit Gütesiegel
balx Osnabrück.

Im Vergleich zu höheren Bildungseinrichtungen werden Hauptschulen gern als Auslaufmodell oder gar Restschule bezeichnet. Den Hauptschülern ist damit nicht geholfen. Wohl aber mit der Initiative "Startklar für den Beruf", die jetzt im Hause der RWE Westfalen-Weser-Ems sieben Hauptschulen und eine Förderschule aus Stadt und Landkreis mit einem Gütesiegel auszeichnete.

"Hauptschulen müssen sich mehr denn je und mehr als andere Schulen durch Berufsvorbereitung profilieren", erklärte Regierungsschuldirektor a.D. Alfred Möllers, Geschäftsführer der "Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems". Dabei gehe es vor allem um Leistungsqualifizierung, Persönlichkeitsstärkung sowie Berufs- und Eignungsorientierung.

Die mit Pädagogen, Vertretern aus Verwaltung, Industrie, Dienstleistung und Handwerk besetzte JuryKommission der Aktionsgemeinschaft prüft, ob die Schulen, die sich um das Gütesiegel bewerben, diese Kriterien erfüllen.

Die Hauptschulen Alfhausen, Bad Iburg, Dissen, die Haupt- und Realschulen Bissendorf und Bohmte, die Astrid-Lindgren-Förderschule in Bohmte sowie die Thomas-Morus-Schule und die Domschule in Osnabrück tun dies auf vorbildliche Weise. Und zwar durch vielfältige Maßnahmen wie Schülerfirmen, Sport- und Kunstprojekte, Schüleraustausch, Praktika und Kontakte zur heimischen Wirtschaft.

Walter Roppes, Leiter der Osnabrücker RWE und Vorsitzender der Jury-Kommission, sowie Osnabrücks Bürgermeister Burkhard Jasper zeigten sich beeindruckt vom Ideenreichtum und dem freiwilligen Engagement der Schüler, ihrer Eltern und Lehrer.

Als Baustein in einer nationalen Bildungsoffensive lobte Karl-Heinz Brünger, Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, das Gütesiegel, das auf drei Jahre verliehen werde. Es betone unter anderem wieder verstärkt soziale Kompetenzen und Tugenden wie Fleiß, Ordnung und Verlässlichkeit, ohne die die Arbeitswelt nun einmal nicht auskomme, so der Kammer-Präsident.




Besonders positiv bewertete die Jury die Tatsache, dass die Hauptschule Dissen in den vergangenen drei Jahren eine ganze Reihe neuer Projekte aufgelegt hat (Kooperation mit FöS, Projekt Humanitäre Schule, Nigeria-Projekt, Projekt Lernen lernen, AC-Verfahren, Kommunikationsplattform IServ, u.a.).
Hervorgehoben wurde ebenso, dass "alte" Projekte ständig verändert und weiterentwickelt werden.
Eine weitere Stärke ist die langjährige, kontinuierliche Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (Schülerfirma, Sozialpraktikum, u.a.).

Die Hauptschule Dissen darf das Gütesiegel "Startklar für den Beruf" weitere drei Jahre führen.

 

 

Gütesiegel für die Hauptschule Dissen (2002)

Am 17.09.2002 wurde in Vechta ein Gütesiegel verliehen für Schulen, die   herausragende Arbeit leisten. Die Bezirksregierung Weser-Ems hat diese Auszeichnung an 28 Hauptschulen und Schulen für Lernhilfe aus ganz Weser-Ems überreicht.
Regierungspräsident Bernd Theilen lobte am Dienstag anlässlich der Schulbörse in Vechta die engagierte und couragierte Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer, die den Schulabsolventen in besonderer Weise den Start ins Berufsleben erleichtern.

Eine Abordnung bestehend aus drei Lehrkräften und fünf Schülern reiste zur Verleihung nach Vechta.

Regierungspräsident Bernd Theilen überreicht die Urkunde an
die Schülervertreterin Ricarda Arend und Schulleiter Johann Minneker

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